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1) Ich halte mit dem Rad am Zebrastreifen für Fußgänger. Teilweise wollen die Fußgänger ihr Vorrecht gar nicht in Anspruch nehmen und wollen mich durchfahren lassen. Dann muss ich den Fußgängern sagen, dass sie hier Vorrecht haben und das bitte auch in ANspruch nehmen. 2) Die ganze Verkehrsinfrastruktur ist auf Autofahrer ausgerichtet. In meiner Stadt gibt es Kreuzungen, an denen muss ich an 3-4 Ampeln warten, um eine einzige Kreuzung zu überqueren. Zudem habe ich es da auch mindestens zweimal erlebt, dass Autofahrer bei rot durchgebraust sind, während der Radler grün hatte, einfach weil sie die Ampel nicht gesehen haben. Wäre ich gefahren, hätte es geknallt. Beim Linksabbiegen muss man sogar an 5 Ampeln warten. Eine andere Kreuzung wurde so gebaut, dass wenn der Radler auf Grün wartet, steht er auf dem kreuzenden Radweg. Clever! So wird der Radverkehr entschleunigt. Radler verhalten sich auch nicht besser als andere Teilnehmer. Auch ihnen muss man deutlich machen, dass Paragraph 1 der StVO auch für sie gilt, ganz klar. Wenn sie also ihre Fahrräder den Fußweg blockieren, so ist das kein Kavaliersdelikt. Auf der anderen Seite, dieser Fall kommt im Gegensatz dazu, dass immer noch in den meisten Fällen die Autos den Gehweg verstellen, recht selten vor. Also sollten wir uns doch in erster Linie mal mit den Auto-Gehwegparkern beschäftigen. Dass Radfahrer kein Problem haben, die noch Schächeren Verkehrsteilnehmer zu gängeln, finde ich eine Frechheit. Es gibt immer Menschen, die sich rücksichtslos verhalten. Das hat mit Radfahrer nichts zu tun. Diesselben verhalten sich dann auch als Fußgänger und Autofahrer entsprechend. Aber insgesamt muss man einfach mal feststellen, dass die Infrastruktur für die Autofahrer gemacht wurde und Radler sich unterordnen müssen. Damit meine ich, dass Radler i.d.R keine Vorfahrt haben, die Grünphasen lächerlich kurz sind, die Radwege bei Regen unbefahrbar sind, etc. Hier wünschte ich mir einfach mehr Gerechtigkeit.