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wie der UDV sich aktuell gegen E-Scooter auf Fußwegen aussprechen kann, erschließt sich mir nicht. Wie Sie oben ausführen, sind die gestiegenen Unfallzahlen bei Pedelecs überwiegend auf "Senioren" also Personen die über keine, oder zu wenig Fahrpraxis verfügen und somit Situationen falsch eingeschätzt haben zurückzuführen. Das belegt auch die Anzahl von sogenannten Einzelunfällen (ohne Unfallbeteiligte) wie z. B. durch überhöhte Geschwindigkeit in der Kurve von der Fahrbahn abgekommen. Im Straßenverkehr ums Leben gekommenen Radfahrer stieg in Bayern auf 77 (2017: 70, +10,0 Prozent) Quelle:http://www.innenministerium.bayern.de/med/aktuell/archiv/2019/190222verk... Fazit: Für mich gehen von sogenannten "E-Scootern" oder "Pedelecs" keine begründeten Gefahren aus, die ein Verbot auf Fußwegen für derengleichen rechtfertigen würden. Wenn dem so wäre, dürfte ein elektrischer Rollstuhl(Minderheit) ebenfalls nicht auf dem Fußweg fahren, er stellt aber faktisch keine Gefahr für Fußgänger(Mehrheit) dar, somit dürfte dies auch für E-Scooter so zu bewerten sein. Vorausschau und die Rücksichtnahme auf andere Verkehrsteilnehmer gilt i. ü. auch auf Fußwegen für alle Verkehrsteilnehmer.