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Ein sehr sinnvoller Vorschlag, der mehrere Fliegen mit einer Klappe schlägt. Problem 1: Die Tempobereicht T30 und T50, welche für den Kraftverkehr als Abstufungen etabliert sind werden durch die Regelungen T25, T45 jeweils knapp unterschritten, was im Sinne eines konfliktarmen Verkehrsflusses kontraproduktiv ist. Problem 2: Es gibt Gruppen, die von den Fahrleistugen der Pedelecs überfordert sind (ältere Wiedereinsteiger, bzw. Wiederaufsteiger). Hier kann eine Minderung der leistungsunaghängigen e-Unterstützung evtl. zu einer Verminderung gerade auch der steigenden Alleinunfälle beitragen. Es ist aber m.E. durchaus anspruchsvoll das richtige Msß zu treffen, da gerade die vorhandenen Schwierigkeiten und Belastungen beim unmotorisierten Anfahren für diese Gruppen eine Begrenzung dargestellt haben (Knie, Gleichgewicht, Koordination; vor allem beim Anfahren an Steigungen). 3. Besondere Gruppen können ggf. besser adressiert werden. Für einen Teil der Behinderten ist ein hoher Anteil an Motorunterstützung dringend notwendig um eine individuelle Alternative zum Autotransport zu haben. Hier müssen die bestehenden Restriktionen in enger Abstimmung mit den Profis (Betroffene!) überarbeitet werden. Für Lastentransport sind ebenfalls gesonderte Leistungsprofile notwendig, die über die bestehenden Regeungen hinausgehen. Aber Hauptsache es kommt überhaupt mal wieder Bewegung in die Sache und die völlig idiotische Asynchronität von T30(MIV) vs. T25(Pedelec) und T50(MIV) vs. T45(e-bike) kommt endlich in den Papierkorb. Die betehenden Restriktionen (T25, T45) sind gerade für die ökologisch relevante Erschliessung der Entfernungsbereiche von 7-20KM höcht hinderlich und laufen den gesetzten klimapolitischen Zielsetzungen diametral entgegen.