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Pkw-Insassenschutz

Rund die Hälfte aller Getöteten und Verletzten im Straßenverkehr sind Pkw-Insassen, mit einem Anteil von jeweils 10 bis 20 Prozent folgen die Benutzer motorisierter Zweiräder, Fußgänger und Radfahrer. Entsprechend dieser Verteilung liegt daher ein Schwerpunkt der Arbeit der UDV auf der Analyse des Pkw-Unfallgeschehens und in der Ableitung von Maßnahmen zur Unfallvermeidung (siehe „Fahrerassistenzsysteme“) sowie zur Minderung der Verletzungsfolgen. Fortschritte in der Sicherheitstechnik und speziell im Insassenschutz lassen sich am insgesamt positiven Trend der Unfallstatistik ablesen: So hat sich die Zahl der getöteten Pkw-Insassen in den letzten zehn Jahren annähernd halbiert. Dabei ergeben sich durch die technische Weiterentwicklung immer wieder neue Möglichkeiten, die von der UDV kritisch begleitet werden.

Der Anteil von Geländewagen, sogenannten Sport Utility Vehicles (SUV), unter den Neuzulassungen von Personenkraftwagen in Deutschland wächst seit Jahren. Weil dadurch ein negativer Einfluss auf die Verkehrssicherheit befürchtet wird, steht diese Fahrzeuggattung zuweilen auch in der Kritik.

Geringe Überdeckung

Ausgelöst durch die Veröffentlichung von Tests durch das Insurance Institute for Highway Safety (IIHS) in den USA sind Pkw-Frontalkollisionen mit geringer Überdeckung („small overlap“) wieder in der fachlichen und öffentlichen Diskussion.

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Seitenairbags gehören seit Ende der Neunziger Jahre meist zur Standard-Sicherheitsausstattung von Pkw. Mit einer Auswertung der Unfalldatenbank der Versicherer sollte untersucht werden, in wie weit Insassen beim seitlichen Anprall neben den strukturellen Maßnahmen am Pkw durch diese Airbags zusätzlich vor Verletzungen geschützt werden.

Heckkollisionen zwischen Fahrzeugen stellen eine der häufigsten Unfallkonstellationen dar. Bei einem hohen Anteil dieser Zusammenstöße erleiden Insassen des angestoßenen Fahrzeugs leichte Verletzungen im Nackenbereich und an der Halswirbelsäule (HWS). Bei der Vermeidung solcher HWS-Verletzungen spielt der Fahrzeugsitz eine erhebliche Rolle.

Kindersicherheit

Die Zahl getöteter Kinder in Pkw ist in den letzten Jahren sehr stark zurückgegangen, trotzdem werden auch heute noch die meisten Kinder als Mitfahrer im Auto getötet, nicht als Radfahrer und auch nicht als Fußgänger. Die Sicherheit von Kindern im Auto besitzt somit sehr hohe Priorität und steht seit Jahrzehnten im Fokus der Unfallforschung der Versicherer. Ziel der UDV ist… Mehr lesen.

Pro Jahr sterben bei Verkehrsunfällen in Deutschland rund 130 Insassen auf den Rücksitzen von Pkw, 2.800 werden dort schwer verletzt. In einem mehrjährigen Forschungsprojekt ist die Unfallforschung der Versicherer (UDV) der Frage nachgegangen, ob die Mitfahrer auf den Pkw-Rücksitzen genauso sicher unterwegs sind wie Fahrer und Beifahrer?

Wer in älteren Fahrzeugen verunglückt, erleidet häufiger schwere Verletzungen als in modernen Pkw. Das hat die Unfallforschung der Versicherer (UDV) bei einer Analyse der Unfalldatenbank (UDB) festgestellt. Diese Datenbank beinhaltet eine repräsentative Stichprobe des Kraftfahrt-Haftpflicht Schadengeschehens in Deutschland.