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1. Deutscher Fußverkehrskongress

15.09.2014 bis 16.09.2014

 

Am Dienstag, 16.09.2014, ging in Wuppertal der 1. Deutsche Fußverkehrskongress zu Ende. Fast 300 Teilnehmer, vor allem Entscheider aus der Verkehrspolitik, Planer aus der Raum- und Stadtplanung, Architekten und Ingenieure, informierten sich zwei Tage lang über die aktuellen Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zur Verbesserung der Situation des Fußgängerverkehrs in deutschen Städten. 

Schwerpunkt der von der Unfallforschung der Versicherer (UDV) gemeinsam mit dem Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR), dem Land Nordrhein-Westfalen und der Universität Wuppertal durchgeführten Kongresses war die Verkehrssicherheit für Fußgänger.

NRW-Verkehrsminister Michael Groschek forderte in seiner Begrüßungsrede der Bedeutung des Fußverkehrs durch sicheres, qualitativ hochwertiges und barrierefreies Zu-Fuß-Gehen gerecht zu werden. Der Präsident des DVR Dr. Walther Eichendorf regte unter anderem an, durch stadtverträgliche Geschwindigkeiten das Risikopotenzial zu reduzieren. Siegfried Brockmann von der UDV mahnte zudem an, nicht nur singulär die Sicherheit des Fußgängerverkehrs zu betrachten, sondern alle anderen Verkehrsarten mit einzubeziehen und die spezifischen Risiken älterer Menschen zu berücksichtigen.

In insgesamt 22 Vorträgen wurde das Thema intensiv behandelt und vertieft. Die Vorträge sind unter dem Link rechts zu finden.

Eröffneten den 1. Deutschen Fußverkehrskongress (v.l.n.r.): Prof. Dr. Jürgen Gerlach (Organisator des Kongresses), Uni-Rektor Prof. Dr. Lambert T. Koch, Ute Hammer (Geschäftsführerin DVR), Siegfried Brockmann (Leiter UDV), NRW-Verkehrsminister Michael Groschek, Dr. Walter Eichendorf (Präsident DVR) und Ulrich Malburg (NRW-Verkehrsministerium).