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Sicherheitsaspekte bei Elektrofahrzeugen wichtig – Gefahr durch Bastler und Schrauber

22.11.2011 bis 23.11.2011

Elektrofahrzeuge bringen völlig neuartige Risiken, beispielsweise durch ein Hochspannungsbordnetz mit der potentiellen Gefahr tödlicher Stromschläge. Sie müssen jedoch im Betrieb und bei einem Unfall genauso sicher sein wie herkömmliche Autos mit Verbrennungsmotor. Das war einhellige Meinung eines Experten-Symposiums, das die Unfallforschung der Versicherer (UDV) am 22. und 23. November 2011 in Berlin veranstaltete.

Eine Gefahr besteht beispielsweise darin, dass Bastler, Schrauber und Hobbytuner die hohen Sicherheitsstandards, die Industrie und Werkstätten anstreben, nicht einhalten werden. Ein weiteres Problem ist, dass es momentan noch keine praktikable Lösung für den Transport der Batterien nach einem Crash gibt. Auch das Thema Geräuschentwicklung wurde auf dem Symposium „Sicherheit von Hochvoltfahrzeugen“ diskutiert. Schließlich muss noch viel Aufklärungsarbeit über die tatsächlichen, aber auch über die nicht vorhandenen Risiken von Hochvoltfahrzeugen bei Polizei, der Feuerwehr, den Abschleppunternehmen, aber auch der gesamten Öffentlichkeit geleistet werden.

In drei Workshops hatten mehr als 100 Experten zu Themen der Betriebssicherheit, der Crashsicherheit und der Unfallrettung, diskutiert und Empfehlungen formuliert, die Anfang 2012 in einem Tagungsband veröffentlicht werden. Zwar stand bei dem Symposium das Thema Sicherheit im Vordergrund, es wurden aber auch Fragen zur Typklasseneinstufung, zur Versicherung, zum Leasing und zur Haftung angesprochen.