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Symposium 2017: Elektrofahrräder – Herausforderungen und Trends

18.10.2017

Die stark wachsende Verbreitung von Elektrofahrrädern und die ebenfalls steigenden Unfallzahlen stellen vielfältige und zum Teil neue Herausforderungen an die Verkehrssicherheitsarbeit. Das Ziel des Symposiums „Elektrofahrräder – Herausforderungen und Trends“ war es, einen Überblick über den aktuellen Sachstand zu geben und die weitere Entwicklung zu diskutieren.

Der Hintergrund ist, dass Elektrofahrräder eben keine Fahrräder sind. Sie besitzen eine andere Fahrdynamik und sprechen andere Nutzergruppen an. Das Unfallgeschehen ist im Wesentlichen mit dem der Fahrräder identisch. Aber es gibt auch relevante Unterschiede. So werden zum Beispiel Pedelecfahrer schwerer verletzt als Radfahrer der gleichen Altersgruppe.

Renommierte Referenten aus Wissenschaft, Zweiradindustrie, Polizei und Praxis gaben einen Einblick in die aktuelle Technik und Entwicklungstrends von Elektrofahrrädern, die neuen technischen Anforderungen seitens des Gesetzgebers, die Sicherheitspotenziale von Fahrradhelmen, die Anforderungen an eine E-Rad-taugliche Radverkehrsinfrastruktur sowie die Erfahrungen der Polizei mit Elektrofahrrädern im Straßenverkehr. In der Podiumsdiskussion wurden u.a. die Nutzung der Radverkehrsanlagen durch Elektrofahrräder, deren rechtliche Einordnung sowie die Frage nach der Helmbeschaffenheit und Helmpflicht diskutiert.

Im Tagungsband sind die Kurzfassungen der gehaltenen Vorträge veröffentlicht. Die Vortragsfolien stehen auch auf der Homepage des Symposiums unter www.e-radsymposium.de